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Bei einer so genannten "Risikoanalyse" bezüglich des Brandschutzes
werden die vorhandenen und möglichen Schwachstellen des
bestehenden Gebäudes untersucht und herausgearbeitet.
Dazu gehören beispielsweise:
Gefährdung von Flucht- und Rettungswegen unter Berücksichtigung der
Nutzungsdichte (Anzahl der Personen) im Brandfall.
Das Brandentstehungsrisiko durch das Vorhandensein großer
Mengen brennbarer Materialien, Baustoffe oder besonderer Zündquellen.
Erhöhtes Risiko der Ausbreitung von Feuer und Rauch in unübersichtlichen Gebäuden.
Bei besonders schützenswertem Inventar - z.B. Museen, denkmalgeschützte Gebäude,
etc. - Schäden durch Feuer, Rauch oder Löschwasser.
Nach der Bewertung der bestehenden Bausubstanz erfolgt anhand
eines Kriterienkataloges die Abfrage aller wesentlicher Aspekte des
vorbeugenden baulichen Brandschutzes.
Die Gegenüberstellung das Soll-Zustandes mit dem Ist-Zustand erlaubt
die Beurteilung obbauliche Brandschutzmaßnahmen notwendig sind bzw.
andere anlagentechnische Brandschutzmaßnahmen ergänzt werden
müssen oder ob die vorgefundene
brandschutztechnische Leistungsfähigkeit ausreichend ist.